24. Februar 2012

Bauernkalender: Bauernregel für den 24. Februar (St. Matthias)

Schließt Petrus (22. Februar) die Wärme auf und der Matthias dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.

Der Matthias bricht’s Eis, doch sacht‘, sonst kommt die Kälte im Frühjahr zu Macht.

Der Matthias, ja der bricht das Eis, und hat er keins, so macht er eins.

War es an Matthias kalt, auch der Frost noch lang anhalt.

Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.

Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert es noch 14 Tage; wenn noch so schön die Lerche singt – die Nacht bringt neue Plage.

Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.

Hat der Matthias endlich seine Hack‘ verloren, wird der Joseph (19. März) schon das Eis durchbohren.

Die Sonne an Matthias, die wirft ’nen heißen Stein ins Eis.

Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb.

Nach dem Matthais, da geht kein Fuchs mehr übers Eis.

Nach dem Matthais, da trinkt die Lerche aus dem Gleis.

Wenn der Matthias kommt herbei, legt das Huhn das erste Ei.

Bald nach dem Matthiastag, da springen die Frösche in den Bach.

Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag.

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