Artikel-Schlagworte: „Bauernregeln“

An Sankt Afra Regen kommt für den Bauer ungelegen.

An Sankt Afra Regen fällt, den Bauern es noch lange quält.

Regen an Mariä Schnee tut dem Korn empfindlich weh.

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Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.

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Ist’s von Petri bis Lorenzi (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.

An Petri Kettenfeier von diesem Ort ziehen die Störche fort.

Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.

Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.

Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.

Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most.

Im August blüht der Schnee für den nächsten Winter, wenn weiße Wolken ziehen.

Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.

Nasser August macht teure Kost.

Erste Augustwoche heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.

Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.

Bring der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.

Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.

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So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein.

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Olaf, Beate, Lucilla, Ladislaus, verbrennen dem Bauern Scheun‘ und Haus.

Ist Florentine trocken blieben, schickt sie Raupen in Korn und Rüben.

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Sankt Anna klar und rein, wird bald das Korn geborgen sein.

Ist Sankt Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei.

Anna warm und trocken macht den Bauern frohlocken.

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Bläst Jakobus weiße Wölkchen in die Höh, sind’s Winterblüten zu vielem Schnee.

Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält‘ und Harm.

Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter.

Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann fohlocken.

Sankt Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot.

Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein.

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Klar muss Apollinaris sein, soll sich der Bauer freun.

Klar muss Apollinaris sein, dann bringt man gute Ernte heim.

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An Magdalena regnet’s gern, weil sie weinte um den Herrn. (ähnl.: Magdalene weint um ihren Herrn, drum regnet’s an diesem Tage gern.)

Regnet’s am St. Magdalentag folgt gewiss mehr Regen nach.

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Wie’s Wetter an St. Margaret, dasselbe noch 4 Wochen steht.

Margaretenregen wird erst nach Monatsfrist sich legen.

Margaretens Regen bringt keinen Segen.

Regen am Margaretentag sagt dem Hunger „Guten Tag“.

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Vinzenz Sonnenschein füllt die Fässer mit Wein.

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Wenn Alexius verregnet heuer, werden Korn und Früchte teuer.

Wenn’s an Alexius regnet, ist die Ernt‘ und Frucht gesegnet.

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Ist Apostelteilung schön, so kann das Wetter der sieben Brüder (10.07.) gehn.

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Ist Siebenbrüder ein Regentag, so regnet’s noch sieben Wochen danach.

Wie es die sieben Brüder treiben, soll es noch sieben Wochen lang bleiben.

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Kilian, der heilige Mann, stellt die ersten Schnitter an.

Ist’s zu Sankt Kilian schön, werden viele gute Tage vergehn.

An Sankt Kilian säe Wicken und Rüben an.

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Regen am Sankt Ulrich Tag macht die Birnen stichig mad.

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Hinweis: Der Festtag wurde nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil Mitte der 1960er Jahre auf den 31. Mai verlegt.

Mariä Heimsuch wird’s bestellt, wie’s Wetter sich 40 Tage hält.

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Fängt der Juli mit Tröpfeln an, wird man lange Regen ha’n.

Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.

Fällt kein Tau im Julius, Regen man erwarten muss.

Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten.

Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr.

Bringt der Juli heiße Glut, so gerät der September gut.

Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.

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Regnet’s an Peter und Paul, wird des Winzers Ernte faul.

Peter und Paul hell und klar bringt ein gutes Jahr.

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Bis Johannis wird gepflanzt, ein Datum, das du dir merken kannst.

Stich den Spargel nie mehr nach Johanni.

Vor Johanni bitt um Regen, nachher kommt er ungelegen.

Das Jahr das nimmt ein gutes End‘, wenn das Emd trocken in der Scheune ist.

Regnet´s am Johannistag, so regnet es noch vierzehn Tag.

Reif in der Johannisnacht den Bauern Beschwerde macht.

Stich den Spargel nie nach Johanni.

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(= der längste Tag des Jahres: 16 Std. 36 Min.)

Ist die Milchstraße klar zu seh’n, bleibt das Wetter schön.

Funkeln heut‘ die Stern‘, spielt der Wind bald den Herrn.

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Wenn’s regnet auf St. Gervasius, es 40 Tage regnen muss.

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Wer auf Sankt Benno baut, kriegt viel Flachs und Kraut.

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Ist zu Sankt Veit der Himmel klar, dann gibt’s gewiss ein gutes Jahr.

St. Veit, der hat den längsten Tag, die Luzia (13. Dezember) die längste Nacht vermag.
Hinweis: Diese Regel galt bis zur Gregorianischen Kalenderreform im Jahr 1582. Dadurch verschob sich Sommersonnenwende auf den 21. Juni und die Wintersonnwende auf den 21. Dezember.

Nach dem St. Veit, da ändert sich bald die Jahreszeit.

Der alte Vit, der bringt nur Regen mit.

Das Wasser an St. Vit, verträgt die späte Gerste nit.

Regen am St. Vitustag, die Gerste nicht vertragen mag.

Regnet’s an St. Veit, Gerste nicht leid’t.

O heiliger Vitus, regne nicht, // damit es uns nicht am Korn gebricht, // denn Regen an dem Vitustag, //die Gerste nicht vertragen mag.

Ist der Wein abgeblüht auf St. Vit, so bringt er ein schönes Weinjahr mit.

Nach St. Veit, da ändert sich die Zeit; // dann fängt das Laub zu stehen an, // dann haben die Vögel das Legen getan.

Der Wind, dreht sich um St. Veit, da legt sich’s Laub auf die andere Seit‘.

Nach St. Veit, da legen sich die Blätter auf die andere Seit‘.

Hat Sankt Veit starken Regen, bringt er unermesslichen Segen.

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Wenn Sankt Anton gut Wetter lacht, St. Peter (29. Juni) viel in Wasser macht.

Regnet’s am Antoniustag, wird’s Wetter später wie es mag.

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Nach Barnabas die Sonne weicht, auf Luzia (13. Dezember) sie wieder zu uns schleicht.

St. Barnabas niemals die Sichel vergaß, er hat den längsten Tag (stimmt nicht!) und das längste Gras.

Mit seiner Sens‘ der Barnabas, kommt her und schneidet ab das Gras.

Wenn St. Barnabas bringt Regen, gibt’s reichen Traubensegen.

Regnet es an Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass.

Der Barnabas macht, wenn er günstig ist, wieder gut, was vielleicht schon verdorben ist.

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Regnet’s am Margaretentag, dauert der Regen 14 Tag‘.

Hat die Margaret keinen Sonnenschein, bringt man das Heu nicht trocken rein.

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An St. Medardus wird ausgemacht, ob 40 Tage die Sonne lacht.

Wie jetzt der Medardus wettert, solch Wetter 30 Tage zittert.

Wie’s Wetter auf St. Medardi fällt, es bis zu Mondes Schlusses anhält.

Was der Medardus für ein Wetter hält, solch Wetter auch in die Ernte fällt.

Ein sonniger Medardustag, der stillt aller Bauern Klag‘.

Ist’s an Medardus feucht und nass, regnet’s weiter ohne Unterlass.

Regen am Medardustag verdirbt den ganzen Heuertrag.

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War’s an Fortunatus klar, gibt’s ein gutes Erntejahr.

Schönes Wetter auf Fortunat, ein gutes Jahr zu bedeuten hat.

Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.

Ohne Tau kein Regen heißts im Juni allerwegen.

Im Juni kühl und trocken, gibt’s was in die Milch zu brocken.

Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.

Wenn im Juni der Nordwind weht das Korn zur Ernte trefflich steht.

Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird gewiss das Getreide fetter.

Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh den Bauer.

Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.

Ist der Juni warm und nass gibts viel Korn und noch mehr Gras.

Im Juni viel Donner bringt einen trüben Sommer.

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Gibt es an Petronella Regen, wird sich auch das Getreide/der Hafer legen.

Wer erst Hafer sät an Petronell, dem wächst er gerne, gut und schnell.

Ist es klar an Petronell, messt den Flachs ihr mit der Ell‘.

Nach schönem Wetter bei Petronell, da messt den Flachs ihr mit der Ell‘.

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