2. Februar 2012

Bauernkalender: Bauernregel für den 2. Februar (Mariä Lichtmess, Darstellung des Herrn)

An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an.

Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.

Auf Lichtmess lasst es Winter sein, kommt der Frühling bald herein.

Nach Lichtmess kann’s gern Winter sein, kommt der Frühling früh herein.

Gibt’s an Lichtmess Sonnenschein, wird’s ein später Frühling sein.

An Lichtmess Sonnenschein, der bringt noch viel Schnee herein; gibt es aber Regen und keinen Sonnenblick, ist der Winter fort und kehrt nicht mehr zurück.

Scheint an Lichtmess die Sonne klar, gibt’s noch späten Frost und kein fruchtbar‘ Jahr; doch wenn es an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.

Um Lichtmess hell und schön – da wird der Winter niemals geh’n.

Fällt Regen um Lichtmess nieder, kommt auch der Winter kaum wieder.

Wenn’s zu Lichtmess stürmt und tobt, der Bauer sich das Wetter lobt; scheint jedoch die Sonne froh – dann Bauer, verwahr‘ dein Stroh.

Je stürmischer es um Lichtmess ist, desto sicherer ein gutes Frühjahr ist.

Um Lichtmess sehr kalt, wird der Winter nicht alt.

Es wird gewöhnlich sehr lang kalt, wenn der Nebel zu Lichtmess fallt.

Scheint an Lichtmess die Sonne, geraten die Bienen gut.

Um Lichtmess Lerchengesang, macht um den Lenz nicht bang.

Singt die Lerche jetzt schon hell, geht’s unserm Bauern an das Fell.

Sonnt sich der Dachs in der Lichtmess-Woche, geht er auf 4 Wochen wieder zu Loche.

Lichtmess – halbes Futter gefress‘ (= Wintervorrat ist zur Hälfte verbraucht)

Wenn zu Lichtmess die Sonne glost, gibt’s im Februar viel Schnee und Frost

Wenn es Lichtmeß stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.

Ist’s zu Lichtmess klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell.

Share

Kommentieren