11. Mai 2012

Bauernkalender: Bauernregel für den 11. Mai (St. Mamertus (Eisheiliger) (Eisheilige = Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie))

Georgus und Marks (23. und 25. April), // die bringen oftmals was Arg’s; // Philippi und Jakobi (1. Mai), // sind dann noch zwei Grobi; // Pankraz, Servaz, Bonifazi (12., 13., 14. Mai), das sind erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar (25. Mai), // ist streng fürwahr, // und Peter und Paul (29. Juni), // die sind meist nur faul.

Der heilige Mamerz, // der hat von Eis ein Herz; // Pankratius hält den Nacken steif, // sein Harnisch klirrt von Frost und Reif; // Servatius‘ Hund der Ostwind ist – // hat schon manch‘ Blümlein totgeküsst; //und zum Schluss, da fehlet nie, // die eisigkalte Sophie.

Pankrazi, Bonifazi, Servazi sind drei frostige Lumpazi. Und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie.

Mamertus, Pankratius und hinterher Servatius, sind gar gestrenge Herrn, die ärgern die Bauern und auch die Winzer gern.

Mamertus, Pankratius, Servatius, die bringen oft Kälte und Verdruss, doch auch der Bonifazi, das ist erst ein Lumpazi.

Pankratius, Servatius, Bonifatius, der Winzer sie beachten muss: Geh’n sie vorüber ohne Regen, bringt’s dem Weine großen Segen.

Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer juchhei.

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