25. April 2012

Bauernkalender: Bauernregel für den 25. April (St. Markus)

Georg (23. April) und Markus ganz ohne Trost, erschrecken uns sehr oft mit Frost.

Georgus (23. April) und Marks, // die bringen oftmals was Arg’s; // Philippi und Jakobi (1. Mai), // sind dann noch zwei Grobi; // Pankraz, Servaz, Bonifazi (12., 13., 14. Mai), //das sind erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar (25. Mai), // ist streng fürwahr, // und Peter und Paul (29. Juni), // die sind meist nur faul.

Wie jetzt an Markus sich das Wetter hält, so ist es auch oft im Herbst zur Ernte bestellt.

Vor dem Markustag, sich der Bauer hüten mag.

Gibt’s an Markus Sonnenschein, hat der Winzer guten Wein.

Ist’s jetzt um den Markus warm, friert man danach bis in den Darm.

Wer erst zu Markus legt die Bohnen, dem wird er’s reichlich lohnen; doch Gerste, die sei längst gesät, denn nach dem Markus ist’s zu spät.

An Markus, da versteckt die Socken, unsere Krähe im Roggen.

Bauen um Markus schon die Schwalben, so gibt’s viel Futter, Korn und Kalben.

Leg erst nach Sankt Markus Bohnen, er wird’s dir lohnen.

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