23. April 2012

Bauernkalender: Bauernregel für den 23. April (St. Georg)

Georg kommt nach alten Sitten auf einem Schimmel angeritten. (Schimmel = die letzten Schneeflocken des Frühlings)

Kommt der Georg auf einem Schimmel, kommt ein gutes Frühjahr vom Himmel.

Ist’s an Georgi warm und schön, wird man noch rauhe Wetter seh’n.

Ist’s an Georgi hell und warm, gibt’s noch ein Wetter, dass Gott erbarm.

Georg und Markus (25. April) ganz ohne Trost, erschrecken uns sehr oft mit Frost.

Gab es Gewitter am Georgitag, so folgt gewiss noch Kälte nach.

Auf St. Georg’s Güte stehen alle Bäum‘ in Blüte.

Was bis Georgi die Reben treiben, wird ihnen nicht bis zum Gallus (16. Oktober) bleiben.

Zu Georgi „blinde“ Reben, volle Trauben später geben.

Sind die Reben an Georg noch „blutt“ und blind, freut sich der Winzer mit Frau und Kind.

Am Georgstag zeigt sich schon die Schwalbe einen Augenblick, und zieht sich nochmal zurück.

Kann der Georg im Korn die Krähe verstecken, wird sich das Mehl häufen zu prallen Säcken.

Am Georgstag soll sich das neue Korn schon so recken, dass sich die Krähe drin kann verstecken.

Es deutet eine gute Ernte an, wenn sich zu Georg schon die Krähe im Korn verstecken kann.

Des St. Georg’s Pferd, das tritt den Hafer in die Erd.

Der Georgstag, der ist der Pferde Ehrentag.

Georgi bringt grüne Schuh. (Früher mussten die Kinder ab diesem Tag auf ihre Winterschuhe verzichten.)

Share

Kommentieren