1. Januar 2012

Bauernkalender: Bauernregel für den 01. Januar (Neujahr, Hochfest der Mutter Maria)

Wie St. Kathrein (25. November) wird’s Neujahr sein.

Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.

Die Neujahrsnacht hell und klar, deutet auf ein reiches Jahr.

Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.

Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag‘.

Wenn’s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.

Am Neujahrstage Sonnenschein, lässt das Jahr uns fruchtbar sein.

Auf harten Winters Zucht folgt gute Sommerfrucht.

Im Januar dickes Eis, im Mai ein üppig Reis.

Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.

Gibt’s im Januar Wind von Osten, tut die Erde langsam frosten.

Januar trocken und rau nützt dem Getreidebau.

Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.

Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt’s zur Ernt‘ viel Korn und Klee.

Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.

Wächst das Gras im Januar, ist’s im Sommer in Gefahr.

Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.

Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr.

Hat der Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.

Im Januar viel Muckentanz, verdirbt die Futterernte ganz.

Januar ganz ohne Schnee, tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.

So viele Tropfen im Januar, so viel Schnee im Mai.

Soll man den Januar loben, muss er frieren und toben.

Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.

Auf trockenen, kalten Januar folgt viel Schnee im Februar.

Share

Kommentieren